So wichtig wie der Schutz durch eine private Haftpflichtversicherung oder eine Risikolebensversicherung, ist auch die klassische Berufsunfähigkeitsversicherung.
Immer mehr Menschen müssen heute unfreiwillig krankheitsbedingt aus ihrem Berufsleben aussteigen. Verbunden damit sind immer finanzielle Einschränkungen, denn wer nicht mehr seinem Beruf nachgehen kann, benötigt finanzielle Mittel, um seinen Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Wollen Sie einen finanziellen Schutz gegen eine Berufsunfähigkeit vereinbaren, sind auch Bedingungen zu erfüllen. Dazu gehört in erster Linie das wahrheitsgemäße Beantworten gesundheitsrelevanter Fragen. So nehmen nicht nur das Alter, das Geschlecht und die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente Einfluss auf die Höhe der Versicherungsbeiträge, sondern auch individuelle Risiken. Diese ergeben sich aus dem aktuellen Gesundheitszustand und der Krankenvorgeschichte des Antragstellers.
Schließlich wollen sich Versicherungen gegen überhöhte Risiken absichern, die zu einer vorzeitigen Rentenzahlung führen könnte.
Die Gesundheitsprüfung soll somit Aufschluss über die gesundheitlichen Risiken geben.
Diese sind ausschlaggebend dafür, ob der Versicherer
Aufschläge bei den Beiträgen erhebt, bestimmte Risiken vom Versicherungsschutz ausschließt, oder gar einen Antragsteller ablehnt.
Dennoch
sollten Sie bei der Wahrheit bleiben, wenn Sie Fragen zur Gesundheit beantworten sollen. Kommt es zum Leistungsfall, sehen Versicherungen
genau hin. Stellt sich heraus, dass Sie Ihre vorvertragliche Anzeigepflicht verletzt haben, darf der Versicherer Leistungen kürzen oder sie
sogar verweigern.
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Im Mittelpunkt einer Berufsunfähigkeitsversicherung steht also die Gesundheitsprüfung, die Risiken ermitteln und bewerten soll, um daran orientiert die Beiträge zu bemessen.
Befürchten Sie eine Ablehnung wegen erhöhter gesundheitlicher Risiken, können gleichzeitig mehrere Anfragen an unterschiedliche Versicherungen
gestellt werden.
Damit sind Sie auf der sicheren Seite, wenn die Frage nach einer eventuellen Ablehnung durch einen Anbieter gestellt wird.
Doch nicht nur gesundheitliche Risiken stehen im Fokus eines Antrags zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Der Beruf und die damit verbundenen
Risiken wirken sich ebenso auf die Beitragsbemessung aus. So müssen Antragsteller, die in sogenannten Risikoberufen arbeiten, höhere Beiträge
zahlen. Sie unterliegen höheren Gefahren, früher aus dem Berufsleben aussteigen zu müssen.
Bauarbeiter, Feuerwehrleute und auch Krankenpfleger unterliegen früher einem Kräfteverfall als beispielsweise Arbeitnehmer, die einer Bürotätigkeit nachgehen.
Alle, die nicht auf den wichtigen Schutz einer Berufsunfähigkeitsversicherung verzichten wollen und einer Risikogruppe angehören, weil sie einer gefahrenträchtigen Beschäftigung nachgehen, sollten sich frühzeitig für den Versicherungsschutz entscheiden. Je früher eine Gesundheitsprüfung durchgeführt wird, desto geringer sind die dann wenigstens die gesundheitlichen Risiken. Entscheiden Sie sich für einen Schutz, der mit einer Nachversicherungsgarantie ausgestattet ist. Innerhalb eines bestimmten Zeitfensters können Sie dann die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente aktualisieren, wenn sich Ihre Lebenssituation verändert hat.