Die Dread-Disease-Versicherung ist auf dem deutschen Versicherungsmarkt ein noch recht junges Versicherungsprodukt, das Sie im Ernstfall vor den finanziellen Folgen einer schweren Erkrankung schützen soll.
Die Dread-Disease-Versicherung ist eine Personenversicherung, die auf schwere Krankheiten ausgerichtet ist, die im Vertrag genau definiert sind.
Haben Sie sich für diesen besonderen Versicherungsschutz entschieden, zahlt der Versicherer im Leistungsfall die vereinbarte Versicherungssumme
aus und dies in Unabhängigkeit davon, ob Sie im Anschluss an die Krankheit arbeitsfähig sind oder nicht. Nur wenige Gesellschaften bieten aktuell
diesen Versicherungsschutz an, der eine optimale Absicherung vor besonderen Risiken bietet.
Die Dread-Disease-Versicherung beinhaltet in der Regel
Risiken, die nicht nur mit einer Erkrankung in Verbindung stehen, sondern auch mit plötzlich auftretenden gesundheitlichen Ereignissen wie ein
Herzinfarkt oder ein Schlaganfall.
Zu den schweren Erkrankungen gehören unter anderem Krebs, Lebererkrankungen, Multiple Sklerose, Arthritis und Parkinson.
Der individuelle Tarif wie auch die gewählte Versicherungsgesellschaft entscheiden darüber, welche Krankheiten und Ereignisse und wie viele
abgesichert sind. Wollen Sie gleich mehrere Risiken versichern lassen, gibt es Versicherer, die bis zu 46 Krankheitsbilder einschließen,
während einige andere lediglich bis zu fünf schwere Erkrankungen berücksichtigen.
Ihre individuellen Ansprüche legen den Versicherungsumfang fest.
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Wollen Sie mit einer Dread-Disease-Versicherung Risiken versichern, steht die Höhe der Versicherungssumme wie auch bei vielen anderen Versicherungsformen im Mittelpunkt.
Tritt der Leistungsfall ein, zahlt die Versicherung die vertraglich vereinbarte Summe, die naturgemäß auch Einfluss auf die Beitragshöhe nimmt.
Darüber hinaus nehmen auch sogenannte biometrische Risiken Einfluss auf die Kosten des Versicherungsschutzes.
Sie müssen beim Vertragsabschluss
Ihr Alter, das Geschlecht, Vorerkrankungen wie auch die Laufzeit angeben. Bestimmte Risiken können bei einigen Versicherungsgesellschaften dazu
führen, dass Aufschläge erhoben oder bestimmte Risiken aus dem Leistungskatalog gestrichen werden.
Zu den weiteren Tarifmerkmalen der Dread-Disease-Versicherung gehören unter anderem Karenzzeiten oder die Möglichkeit, den Schutz dynamisch anpassen zu können.
Wollen Sie sich neben einer Risikoabdeckung auch Extras sichern, bieten einige Gesellschaften die Möglichkeit, wichtige Bausteine, wie einen Todesfallschutz, der Hinterbliebene zusätzlich absichert, zu vereinbaren. Im Gegensatz zu einer konventionellen Berufsunfähigkeitsversicherung oder einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung wird bei der Dread-Disease-Versicherung keine monatliche Rentenzahlung in Aussicht gestellt, sondern lediglich eine Einmalzahlung im Leistungsfall. Wurde bei Ihnen eine der versicherten Erkrankungen diagnostiziert, haben Sie einen Anspruch auf die Versicherungssumme und dies auch in den Fällen, wenn Sie wieder genesen und erwerbsfähig sind und ihren Lebensunterhalt wieder bestreiten können.