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Englische Lebensversicherung

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Vorteile der englischen Lebensversicherung

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Englische Lebensversicherung

Die englische Lebensversicherung stellt den Ertragsaspekt in den Vordergrund

Die englische Lebensversicherung ist eine spezielle Form der Kapitallebensversicherung. Wie aus dem Namen hervorgeht, handelt es sich um ein englisches Produkt.

Es wurde und wird ausschließlich von britischen Versicherungsgesellschaften emittiert.
Der eigentliche Unterschied zwischen deutschen und englischen Lebensversicherungen ist jedoch nicht der Name, sondern es sind spezielle Merkmale der jeweiligen Lebensversicherungen. Ein Hauptmerkmal der englischen Lebensversicherung besteht darin, dass die Versichertengelder aufgrund der britischen Gesetzgebung bis zu einhundert Prozent in Aktien investiert werden können. Bei deutschen Versicherern beschränken gesetzlichen Vorgaben eine maximale Investition in Aktienkapital. Es dürfen höchstens 35 Prozent in Aktien angelegt werden. Die restlichen Kundengelder müssen in sicheren Anlageformen wie Festgeld und festverzinsliche Wertpapiere fließen. Dieser sehr hohen Sicherheit der deutschen Versicherungen setzen englische Lebensversicherungen einen durchschnittlich höheren Ertrag entgegen.

Aktien als eine Art Kapitalanlage erzielen meist eine höhere Rendite als festverzinsliche Wertpapiere.

Eine höhere Rendite kann der Versicherte allerdings nur zu einem wesentlich größeren Risiko erzielen. Die englische Lebensversicherung stellt den Ertragsaspekt in den Vordergrund.
Bei deutschen Lebensversicherungen handelt es in der Regel nicht um eine Kapitalanlage, sondern eher um eine Versicherung mit Spareffekt. Ein Renditevergleich der letzten zwanzig Jahre zeigt einen durchschnittlichen Vorteil der englischen Lebensversicherungen von 30 bis 50 Prozent einer Ertragssumme.

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Renditestark mit hohem Sicherheitsanspruch

Englische Lebensversicherungen unterliegen in der Bundesrepublik dem deutschen Vertragsrecht.

Der Gerichtsstand ist daher nicht Großbritannien, sondern entweder der Sitz des Versicherten (Kunde) oder die deutsche Niederlassung des Versicherungsunternehmens.
Britische Lebensversicherer beschäftigen unternehmenseigene Investmentmanager, wodurch das Einkaufen von teuren Experten entfällt. Auch diese Einsparungen wirken sich auf die Höhe der Renditen aus. Die britischen Versicherer decken den gesamten Markt der Altersvorsorge sowohl für die jüngere als auch die ältere Generation ab. Ein anderer Vorteil liegt darin, dass sogenannte Generationspolicen genutzt werden können, die Investmentlösungen im Rahmen einer Versicherung anbieten. Versicherte erhalten die Möglichkeit, anfallende Einmalzahlungen aus Erbschaften oder Abfindungen steueroptimiert zu übertragen. Die damit bedachte nächste Generation kann das Kapital aufgrund der Vereinbarung eines Auszahlungsplanes einsetzen.

Hinterbliebene können somit jederzeit auf ein verbleibendes Restkapital zugreifen. Im Generationsvertrag besteht die Möglichkeit, bis zu sechs Personen einzuschließen.

Damit die englische Lebensversicherung ihren Renditevorteil bei einer Auszahlung zum Zeitpunkt instabiler Aktienmärkte aufrecht erhalten kann, kommt ein sogenanntes Smoothing-Verfahren beziehungsweise Glättungsprinzip zur Anwendung. Beim Glättungsprinzip werden in guten Börsenzeiten Renditeanteile einbehalten, die in eventuellen Krisenzeiten für einen zumindest teilweisen Ausgleich des dann sinkenden Aktienkapitals sorgen.

Die bei einer Anlage in Aktien auftretenden Risiken von Kursschwankungen vermindert das Glättungsverfahren. Alle vom Versicherer zurückbehaltenen Reserven werden bei Vertragsbeendigung komplett gutgeschrieben.

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