Besonders in Zeiten ökonomischer Unsicherheit möchten Sie als Anleger, dass ein eventuelles Investment jederzeit hohen Ansprüchen in puncto Sicherheit gerecht wird.
Unter diesem Aspekt stellt eine Geldanlage auf einem Festgeldkonto eine sehr gute Lösung dar. Festgeld gilt gemeinhin aufgrund bestimmter Eigenschaften zu den sichersten Formen der Geldanlage überhaupt. Insgesamt werden Sie bei einem Festgeldkonto weitaus mehr Vorteile als Nachteile finden können. Im Allgemeinen handelt es sich bei einem Festgeldkonto um eine Terminanlage. Sie leihen der Bank für einen vertraglich vereinbarten Zeitraum einen bestimmten Geldbetrag.
Die Vergütung bei dieser Art der Geldleihe erfolgt auf der Grundlage eines ebenfalls vertraglich vereinbarten Zinssatzes.
Zum Ablauf der Anlagedauer erhalten Sie den Anlagebetrag sowie eine bestimmte Zinssumme auf Ihr Referenzkonto überwiesen. Sie wissen also bereits bei Beginn der Geldanlage, wann Sie mit welchem Gewinn rechnen können. Festgeldanlagen fallen eher in den kurzfristigen Anlagebereich, dennoch sind Geldanlagen bis zu zehn Jahren Laufzeit möglich. Das lohnt sich allerdings in den meisten Fällen nur, wenn zum Zeitpunkt der Geldanlage bereits sehr günstige Zinsen auf dem Finanzmarkt anzutreffen sind und ein weiteres Ansteigen der Zinssätze mittelfristig nicht wahrscheinlich ist. Zu den größten Vorteilen einer Festgeldanlage gehört sicherlich ein kaum vorhandenes Anlagerisiko. Dies vor allem dann, wenn Sie eine deutsche Bank mit der Festgeldanlage betrauen.
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Seit den Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten nach 2007 haben sich die Banken wieder mehr Ihnen als Privatkunden zugewendet.
Festgeldkonten gehören seitdem wieder zu den offensiv beworbenen Bankprodukten. Banken versprechen sich vor allem mit attraktiven Einstiegsangeboten
einen stärkeren Kundenzulauf. Wenn Sie Neukunde einer Bank werden, können Sie von günstigen Konditionen profitieren.
In einigen Fällen gelten Sie selbst dann als Neukunde bei einer Bank, wenn Sie zwar bereits einmal Kunde waren, die Unterbrechung
einer Geschäftsbeziehung jedoch länger als sechs Monate andauert. Sie finden bei den Kreditinstituten verschieden hohe Zinssätze
für bestimmte Anlagebeträge. Anlagesummen sind zumeist auch begrenzt, zumindest was die höchstmöglichen Zinsen betrifft.
Bei Überschreitung einer bestimmten Summe verringert sich der Zinssatz. Zu den Vorteilen einer Festgeldanlage gehört, dass Sie zumindest im Inland und in vielen weiteren EU-Ländern weder ein Zins-, Währungs- oder Kursrisiko beachten müssen.
Der von der gesetzlichen Einlagensicherung gesicherte Höchstbetrag beträgt auf EU-Ebene EUR 100.000. In Deutschland sind die Privatbanken an sogenannten privaten Einlagensicherungsfonds beteiligt. Bei Insolvenz Ihrer Bank können Sie auf eine Absicherung im zweistelligen Millionen-Euro Bereich je Bankkunde vertrauen. Sie können ein Festgeldkonto so wie die meisten Bankprodukte auch online führen. Dabei kostet Sie ein Festgeldkonto im Gegensatz zu Ausgabegebühren bei Investmentfonds oder Aktien nicht einen Cent.