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Fonds

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Fonds Ratgeber

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Fonds im Vergleich

Fragen und Antworten zu Fonds

1. Was ist ein Fonds?

Fonds ist die Kurzform von Investmentfonds. Wenn Sie dort Geld anlegen, wird dies mit dem Kapital vieler weiterer Anleger gebündelt und in Aktien, Rentenpapiere oder Unternehmensanleihen investiert. Sie erwerben bei jeder Einzahlung einen Fondsanteilsschein. Das Risiko wird von einem Investor beziehungsweise der Fondsgesellschaft auf verschiedenste Anlagen verteilt. Fonds stehen im Gegensatz zur Direktanlage von Wertpapieren. Die Anlagestrategie wird von Fondsmanagern festgelegt. Die Investments erfolgen nach regelmäßiger Analyse der Finanzmärkte. Die Gebühr für diese Art der Vermögensverwaltung (bis zu sechs Prozent einer Anlagesumme als Ausgabeaufschlag) bezahlen Sie unter anderem beim Anteilskauf. Der Rückkaufspreis ist daher immer niedriger als der Ausgabepreis.

2. Wie werden Kapitalerträge aus Fondsanlagen versteuert?

Seitdem die neue Abgeltungssteuer gilt, müssen Sie alle Zinsen, Dividenden und Erträge aus Wertpapierverkäufen pauschal versteuern. Die Einführung der Abgeltungssteuer wirkt sich ebenso auf die Gewinne beziehungsweise Kapitalerträge aus, welche Sie durch eine Geldanlage über Fonds erzielen. Die alte Regelung bot Ihnen in diesem Fall eine günstigere Lösung, da jetzt unter anderem die Spekulationsfrist aufgehoben wurde und dies nun für Einbußen sorgt. Die Spekulationsfrist war bis zur Einführung der Abgeltungssteuer ein steuerlicher Vorteil, den Sie als Anleger nutzen konnten, um Kursgewinne realisieren zu können. Sie müssen neben der anfallenden Abgeltungssteuer auf die Ausschüttungen der Kapitalerträge auch bei thesaurierenden Fonds aufgrund der neuen Besteuerung mit negativen Folgen rechnen.

3. Ist in einen Fonds investiertes Geld sicher?

Die Frage nach der notwendigen Höhe der Versicherungssumme richtet sich natürlich nach den individuellen betrieblichen Gegebenheiten. Alle vorhandenen Werte einschließlich der Lagerware und der kompletten Geschäftseinrichtung müssen hierbei berücksichtigt werden. Da in der Firmenversicherung immer auch die kleine Betriebsunterbrechungsversicherung mit eingeschlossen ist, müssen Sie auch Ihre Fixkosten kalkulieren. Die Leistung beschränkt sich auf die Höhe der von Ihnen gewählten Versicherungssumme. Alle Kosten für Personal, Miete, Bewirtschaftungs- und Telefonkosten sowie Leasingraten und Kreditverbindlichkeiten müssen mit berücksichtigt werden. Ein Blick in die betriebswirtschaftliche Auswertung Ihres Steuerberaters kann Ihnen hier behilflich sein. Die richtige Höhe der Versicherungssumme wirkt sich auf die zu zahlende Prämie, aber auch auf die Schadenersatzleistung im Versicherungsfall aus.

4. Welche Risiken gibt es bei Fonds?

Zusätzliche Risiken ergeben sich bei der Festlegung auf einzelne Fondsarten (Mischfonds, Immobilienfonds, Hedge-Fonds) und der Fondskonstruktion. Falls Ihre Fondsgesellschaft in Konkurs gehen muss, werden die angelegten Gelder nicht wie bei normalen Spareinlagen (Festgeld, Tagesgeld) als insolvenzsicheres Sondervermögen betrachtet. Der Staat übernimmt in einem solchen Fall daher keine Garantie. Der Konkursfall eines Fonds gilt aufgrund der meist sehr breiten Risikostreuung als sehr unwahrscheinlich. Selbst wenn ein einzelnes Unternehmen insolvent wird, in dem Gelder Ihrer Fondsgesellschaft investiert sind, wirkt sich das zwar auf einen möglichen Ertrag negativ aus. Der Fonds insgesamt wird dennoch weitergeführt.

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