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Aufgaben der gesetzlichen Krankenversicherung

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Gesetzliche Krankenversicherung

Die Aufgaben der gesetzlichen Krankenversicherungen finden Sie in erster Linie im Sozialgesetzbuch geregelt

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die primäre Aufgabe, die Gesundheit ihrer versicherten Mitglieder zu verbessern.

Das Verhindern und Lindern von Krankheiten gehört hier dazu. Im SGBV wird dazu ausgeführt, dass alle Versicherten den gleichen Leistungsanspruch besitzen. Den eigentlichen Beginn des deutschen Sozialversicherungssystems finden Sie in den Zeiten des Deutschen Reiches unter Fürst Bismarck. Bismarck war es, der im Jahre 1883 ein System gesetzlicher Krankenversicherungen in Deutschland einführte. Der Staat übernimmt seitdem im Krankheitsfall eine bestimmte soziale Absicherung. Seit dieser Zeit ist die gesetzliche Krankenversicherung eine der Säulen des deutschen Sozialversicherungssystems.
Rund 90 Prozent aller Deutschen sichert sich bei gesetzlichen Krankenkassen gegen Krankheitsrisiken ab.

Die restlichen 10 Prozent versichern sich bei privaten Krankenversicherungen.

Seit der letzten Krankenreform und spätestens ab Anfang 2009 ist es für Bürger mit Wohnsitz in Deutschland Pflicht, sich in irgendeiner Krankenversicherung zu versichern. Das deutsche Versicherungssystem gehört innerhalb Europas und wohl auch weltweit zu den leistungsstärksten. Es beruht auf den Grundsätzen des Solidaritätsprinzips. Jeder Versicherte wird nach seinen individuellen Möglichkeiten an den Kosten beteiligt. Die Stärkeren sind für Schwächere mitverantwortlich und kommen indirekt für deren Kosten auf. Das zeigt sich besonders in der Familienversicherung. Kinder und Ehepartner werden kostenlos mitversichert.

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Sicherstellung der ärztlichen Versorgung nach einem
notwendigen Maß

Die gesetzliche Krankenversicherung stellt sich Ihnen als eine der Hauptsäulen des deutschen Sozialversicherungssystems dar.

Zu ihren hauptsächlichen Strukturmerkmalen gehören Solidarität, paritätische Finanzierung, Sachleistung, Selbstverwaltung und Pluralität. Unter paritätischer Finanzierung ist in diesem Zusammenhang zu verstehen, dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu gleichen Teilen an der Gewährleistung des Versicherungsschutzes beteiligt sind. Dabei erhalten alle Mitglieder unabhängig von ihrer eigentlichen Leistungsfähigkeit den gleichen Versicherungsschutz. Als Versicherte einer gesetzlichen Krankenkasse profitieren Sie von einem Leistungskatalog, der die ärztliche Grundversorgung gewährleisten soll. Da sich Leistungen zukünftig mehr am individuellen Bedarf orientieren sollen, dürfen die Krankenkassen seit der Gesundheitsreform in Eigenverantwortung besondere Leistungen und Tarife zur Verfügung stellen.

An den Grundversorgungsleistungen für ihre Versicherten dürfen von den Kassen keine eigenmächtigen Änderungen vorgenommen werden.

Dies ist ausschließlich dem Gesetzgeber vorbehalten. Generell sind Leistungen auf das Notwendige zu begrenzen. Seit Juli 2008 vertritt ein gemeinsamer Spitzenverband alle gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Spitzenverband). Die Gesundheitsreform von 2007 sorgte dafür, dass sich die Verbandsstrukturen der Krankenkassen änderten, um Bürokratie abbauen. Der neue GKV-Spitzenverband ersetzte die bis dato anzutreffenden sieben Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen. Er übernimmt seitdem die Funktion in der Selbstverwaltung von Krankenkassen, Ärzten und Krankenhäusern. Der GKV-Spitzenverband vertritt die Krankenkassen unmittelbar in der gesetzlichen Krankenversicherung und ist demnach die Interessenvertretung für rund 70 Millionen Versicherte.

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