Beim Online-Banking sind Sie als Nutzer nicht in jedem Fall sicher im Netz.
Die Gefahr Opfer von Hackerangriffen zu werden, besteht real. Mehr als die Hälfte der deutschen Bankkunden erledigt mittlerweile
online sämtliche Bankgeschäfte. Die Banken versuchen die Sicherheitssysteme für ihre Kunden zu verbessern und sicherer zu machen.
Seit 2010 werden neue TAN-Systeme eingeführt. Veraltete Schutzmechanismen der Banken galten als sehr unsicher und wurden inzwischen
von weiterentwickelten Sicherheitsverfahren
(mTan, Flickercode) ersetzt. Beim TAN-System können Sie einen neuen Übertragungsweg bei
der Zustellung der TAN nutzen. Nachdem es Hackern gelungen ist die alten Schutzmechanismen auszuhebeln, versprechen die Banken den Kunden,
dass dies mit den neuen Sicherheitssystemen nicht mehr möglich ist. Beim neuen Verfahren wird nur bei Bedarf eine TAN generiert.
Sie können damit nicht mehr in die Gelegenheit kommen, bei Phishing-Attacken mehr als eine TAN in eine Online-Maske einzugeben.
Doch noch immer benutzen eine Reihe von Banken die alten TAN-Listen. Sicherer sind für Sie jedoch nur die m-TANs. Für jede von Ihnen in Auftrag gegebene Transaktion wird eine persönliche TAN erstellt. Diese erhalten per Handy und SMS. Sie verfällt nach wenigen Minuten und ist ausdrücklich mit Ihren Kontodaten und dem Überweisungsbetrag gekoppelt. Im Inland verlangen einige Banken Gebühren im Cent-Bereich; andere senden Ihnen die mTan kostenlos.
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Sie als Bankkunde erwarten von der Bank, dass sie Sie beim Internet-Banking ausreichend schützt.
Betrüger gibt es weltweit eine Menge. Genannt werden Sie Phishing-Betrüger, Keylogging-Kriminelle oder Hacker. Beim Phishing sendet der Betrüger eine täuschend echte Webseite Ihrer Bank und fordert Sie zur Preisgabe Ihrer Sicherheitsdaten auf. Dann wird Ihr Konto leergeräumt. Beim Keylogging sorgen Trojaner auf dem PC für das Ausspähen der Daten, indem Sie Ihre Tastatureingaben aufzeichnen. Der Hacker schaltet sich zwischen Ihrem Computer und der Bank. Sie überweisen als argloser Nutzer Ihr Geld auf dessen Konto. Neue eTan-Technik wird gegenwärtig bei einigen Banken eingeführt. Sie müssen sich dafür ein elektronisches Gerät besorgen. Dieser TAN-Generator wird für Ihr Konto registriert und liefert Ihnen per Knopfdruck eine TAN für die Überweisung oder andere Kontovorgänge.
Die signierende eTAN-Variante ist eine Weiterentwicklung des vorgenannten Verfahrens und noch sicherer für Sie als Kunde.
Der TAN-Generator verfügt über eine Tastatur und einen Einschub für die Bank-Karte. Für jeden Auftrag via Internet wird Ihnen ein Code
auf Ihrer Bankingseite angezeigt. Dieser muss in den Generator eingegeben werden. Danach erzeugt der Generator eine passende TAN.
Schließlich können Sie noch das Chipkarten-Verfahren nutzen. Sie unterschreiben via HBCI jeden Bankauftrag mit Ihrem persönlichen
digitalisierten Code-Schlüssel. Dafür benötigen Sie an Ihrem Rechner ein Chipkarten-Lesegerät.