Neben der Hundehaftpflichtversicherung, die im Grunde jeder Hundehalter heutzutage besitzen sollte, besteht auch die Möglichkeit, den Hund krankenzuversichern.
Hundehalter haben diesbezüglich die Auswahl zwischen einer Krankenvollversicherung für Hund und einer OP-Versicherung für Hunde. Wie der Name bereits erkennen lässt, handelt es sich bei der OP-Versicherung um eine spezielle Krankenversicherung, die die Kosten für eine Operation übernimmt, die aus medizinischen Gründen am versicherten Tier vorgenommen werden muss. Es gibt allerdings nur wenige Versicherer, die eine solche Hunde-Operationskostenversicherung anbieten. Hinzu kommt noch die Einschränkung, dass Hunde ab einem Alter von über neun Jahren mitunter gar nicht mehr versicherbar sind.
Eine Einschränkung bezüglich der Rasse, wie es bei der Hundehaftpflichtversicherung der Fall ist, gibt es hingegen bei der OP-Versicherung für Hunde nicht.
Die Leistung der Hunde-Operationskostenversicherung beinhalten in der Hauptsache, dass die Kosten für eine notwendige Operation übernommen werden. Im Gegensatz zur Krankenvollversicherung für Hunde ist es bei der OP-Versicherung so, dass die vollen Kosten übernommen werden. Hundehalter müssen also selten einen Eigenanteil zahlen und es gibt auch kaum aufs Jahr begrenzte Leistungen. Meistens werden sogar die Kosten für die Voruntersuchung vor der OP und die Nachsorge von der Versicherung übernommen.
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Die OP-Versicherung für Hunde wird gegenüber der Krankenvollversicherung deshalb von vielen Hundehaltern bevorzugt, weil sie preiswerter ist.
Wichtig bezüglich der Beantwortung der Frage, ob man überhaupt eine Hunde-Operationskostenversicherung abschließen soll oder nicht, sind natürlich die Kosten. Je nach Art des Hundes, dessen Alter und den exakten Versicherungsleistungen kostet eine solche Versicherung zwischen zehn und 15 Euro im Monat. Das ist etwas mehr als die Hälfte des Beitrages, der für eine Krankenvollversicherung für den Hund zu bezahlen wäre. Beim Vergleich der Angebote sollten jedoch weitere Faktoren außer dem Beitrag beachtet werden. So geht es zum Beispiel auch darum, bis zu welchem Satz der Gebührenordnung die Versicherung die Kosten überhaupt übernimmt.
Manche Tierärzte berechnen nur den einfachen Gebührensatz, während andere Tierärzte den zweifachen Satz berechnen.
Zudem ist beim Vergleich darauf zu achten, ob eine Selbstbeteiligung für den Hundehalter und Versicherungsnehmer vorgesehen ist. Durch eine solche Eigenbeteiligung kann der Beitrag normalerweise um bis zu 20 Prozent reduziert werden. Wenn mehrere Hunde versichert werden sollen, gibt es bei vielen Versicherern übrigens genauso einen Rabatt, wie wenn der Hund nicht älter als drei Jahre ist. Die OP-Versicherung für Hunde gilt natürlich auch für Operationen in der Tierklinik und nicht nur beim Tierarzt vor Ort.