Eine private Krankenzusatzversicherung ermöglicht gesetzlich Krankenversicherten, den Schutz durch die eigene Kasse individuell auszubauen.
Angeboten werden unter anderem auch Tarife, die eine finanzielle Absicherung bei einem stationären Aufenthalt in einem Krankenhaus bieten. Neben einer Krankenhauszusatzversicherung und einer Krankentagegeldversicherung entscheiden sich viele Menschen auch für eine Krankenhaustagegeldversicherung. Diese kann unabhängig vom monatlichen Einkommen abgeschlossen werden und soll einen finanziellen Ausgleich für Kosten bieten, die mit dem stationären Aufenthalt verbunden sind. Für jeden Tag, den Sie als Versicherter in einer Klinik verbringen, erhalten Sie eine vereinbarte Summe. Mit diesem Geld lassen sich Extras finanzieren wie ein Telefonanschluss im Zimmer oder Anreisekosten für die Familie.
Sie entscheiden über die Verwendung des Krankenhaustagegeldes, das von den meisten privaten Zusatzversicherungen zeitlich unbegrenzt angeboten wird.
Beim Vertragsabschluss haben Sie die Möglichkeit, die Höhe des Tagegeldes selber festzusetzen, die sich an den individuellen Anforderungen orientieren sollte. Haben Sie sich für den privaten Schutz dieser Zusatzversicherung entschlossen, müssen Sie auch eine Gesundheitsprüfung durchlaufen.
Dazu gehört das wahrheitsgemäße Beantworten gesundheitsrelevanter Fragen zu Ihrem aktuellen Gesundheitszustand und Ihrer Krankenvorgeschichte. An den sich daraus ergebenen Risiken berechnet die Versicherung die Beitragshöhe. Sollten Sie besondere gesundheitliche Risiken nicht angeben, laufen Sie im Leistungsfall Gefahr, Ihren Versicherungsschutz zu verlieren.
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Die Krankenhaustagegeldversicherung erweitert, wie andere private Zusatztarife auch, das Leistungsspektrum der gesetzlichen Krankenversicherung.
Sie ist für Kassenmitglieder eine attraktive Variante, finanzielle Belastungen auszugleichen, die sich im Zusammenhang mit einem Krankenhausaufenthalt ergeben. Die Krankenhaustagegeldversicherung sollten Sie jedoch nicht mit der Krankentagegeldversicherung verwechseln, die sich bei Versicherten am individuellen Verdienst orientiert und einen Verdienstausfall ausgleichen soll. Nach der gesetzlich garantierten Lohnfortzahlungsfrist von sechs Wochen gleicht der private Zusatzschutz die finanziellen Lücken aus. Die Krankenhaustagegeldversicherung ist einzig und allein auf die Dauer einer stationären Behandlung ausgerichtet. Sie entscheiden, in welcher Höhe geleistet wird.
Für gesetzlich Krankenversicherte gilt darüber hinaus zu beachten, dass die Krankenkassen für jeden Tag in einer Klinik eine festgelegte Summe an Eigenleistungen verlangt.
Beim Vertragsabschluss sollten diese Zusatzkosten in die Berechnung des Krankenhaustagegeldes einfließen. Die Kosten für diesen privaten Zusatzschutz richten sich nach dem Geschlecht, dem Alter, den persönlichen Risiken durch Vorerkrankungen, der aktuellen gesundheitlichen Verfassung und natürlich auch an der Höhe des gewählten Tagegeldes.
Die Versicherung geht in der Regel ab dem ersten Tage einer stationären Behandlung in Leistung und dies auch zeitlich unbegrenzt. Darüber hinaus haben Sie als Versicherungsnehmer die Möglichkeit, diesen privaten Zusatzschutz mit anderen Versicherungsprodukten zu kombinieren. Die Krankenhaustagegeldversicherung ist ein eigenständiger Tarif, von dem Sie finanziell profitieren.