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Die Technik einer Kreditkarte

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Kreditkartenvergleich

Ihre traditionelle Kreditkarte ist eine aus PVC-Kunststoff
hergestellte Karte

Das Format der Karte entspricht dem einer Scheckkarte (gemäß dem Standard ISO 7810).

Auf der vorderen Seite Ihrer Kreditkarte sind die Kartendaten aufgeführt. Die in Deutschland am weitesten verbreitetste Art der Datenaufbringung ist dabei die sogenannte Hochprägung. Bei den meisten Prepaid- und Debit-Karten sind die Daten lediglich aufgedruckt. Noch immer legen viele deutsche Verbraucher Wert auf eine hochgeprägte Kreditkarte. Auch wenn eine Hochprägung noch vor ein paar Jahren von Bedeutung war, ist sie das heute nicht mehr. Die sogenannten Ritsch-Ratsch-Geräte (in der Fachsprache Imprinter) verschwinden mehr und mehr aus den Geschäften. Das Einlesen der Daten und das Auslösen von Zahlungen erfolgt ausschließlich online. So verwundert es nicht, dass es in den USA kaum mehr hochgeprägte Kreditkarten gibt.

Die hochgeprägten Karten werden nach und nach durch einfache Karten mit bloßen Aufdrucken ersetzt.

Selbst bei Prepaid-Kreditkarten spielt die Hochprägung keine Rolle. Wenn beispielsweise ein Hotel oder eine Mietwagenfirma eine Kaution per Kreditkarte verlangt, kann das Guthaben für die Kaution online nachgefragt werden. Bei Prepaid-Kreditkarten wird danach das Guthaben in der vom Unternehmen benötigten Höhe für längere Zeit blockiert. Ihre Kreditkarten können Sie immer dann einsetzen, wenn ein Kredit oder Guthaben in ausreichender Höhe zur Verfügung steht.

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Wichtige Kartenbestandteile sind Kartennummer, Verfallsdatum sowie Prüfnummer

Die Technik einer Kreditkarte ändert sich mit den neuen Gewohnheiten der Verbraucher.

Sie können mittlerweile so genannte virtuelle Kreditkarten auf Guthabenbasis für Ihren Online-Einkauf benutzen. Hierbei erhalten Sie die sonst übliche Plastikkarte im Scheckkartenformat in physischer Form gar nicht. Das ist allerdings nicht der einzige Unterschied in Bezug auf eine herkömmliche Prepaid-Kreditkarte. Für den Online-Einkauf ist weder ein EMV-Chip, Magnetstreifen oder eine Kartenunterschrift von Bedeutung. Sie finden alle üblichen und für die Benutzung erforderlichen Kreditkartendaten in einem Webformular. Jede normale Plastik-Kreditkarte trägt Ihre Unterschrift auf der Rückseite. Auf der Vorderseite Ihrer Kreditkarte finden Sie das Verfallsdatum.

Dazu kommt meist eine Kartenprüfnummer.

Bei American Express finden Sie diese auf der Vorderseite. Auf dem Magnetstreifen der Rückseite sind die Kartendaten gespeichert. Zusätzlich werden Kreditkarten seit 2011 nach und nach mit einem EMV-Chip ausgestattet. Damit soll zum einen das einfache Auslesen der Magnetstreifen verhindert werden. Die Umstellung wird jedoch erst dann ein Erfolg sein, wenn die Geldautomaten auf die neue Chiptechnik umgestellt sind. Andererseits soll der EMV-Chip bei den deutschen Kreditkarten (Visa, Mastercard, American Express) die SEPA-Kompatibilität herstellen. Jede Kreditkarte trägt eine Kartennummer. Diese Nummer von bis zu sechzehn Stellen dient der eindeutigen Identifizierung der Karteninhaber. Diese können aufgrund dieser Identitätsprüfung einer PIN-Nummer zugeordnet werden.

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