Die Energiewende in Deutschland und der Welt schreitet voran, der Ausbau entsprechender Kraftwerke wird dabei im Vergleich zu etablierten Formen der Energiegewinnung konkurrenzfähig. So wurden nach einer aktuellen Studie im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace im vergangenen Jahr 2011 mehr Anlagen zur Gewinnung von Ökostrom errichtet als klassische Kohlenkraftwerke.
Unabhängig von dieser Entwicklung ist Kohle rund um den Globus immer noch der wichtigste Energieträger, auch wenn Technologien wie die Photovoltaik sowie die Gewinnung von Energie aus Windkraft und Biomasse auf dem Vormarsch sind.
Bemerkenswert ist auch der Rückgang der Nutzung von Atomenergie, deren baldiges Ende in Deutschland endgültig beschlossen wurde und dabei nicht spurlos an anderen Nationen vorbeigegangen ist, die nach dem Unglück von Fukushima ebenfalls intensiv über den Umgang mit Nuklearenergie diskutieren.
Energiepolitische Entwicklungen auch global erkennbar
Bei der Umstellung auf ökologische Energieträger nimmt Deutschland zwar weltweit eine Vorreiterrolle ein, zahlreiche Nationen ziehen jedoch längst auf einem hohen Niveau nach. Selbst Nationen wie Japan oder China, die hierzulande weniger mit einer umweltfreundlichen Energiegewinnung verbunden werden, verfügen längst über gesetzliche Regelungen, die eine Einspeisung von umweltfreundlicher Energie fördern und so auch die energiereiche Produktion in Fernost auf eine verstärkt ökologische Weise erfolgen lässt.
Gemäß der Studie von Greenpeace könnte es im nächsten halben Jahrhundert möglich werden, dass mehr als die Hälfte der Energieversorgung rund um den Globus über ökologische Träger wie Solar- und Windenergie gedeckt werden könnte.