Die Entscheidung für einen bestimmten Stromtarif wird von Millionen Haushalten in Deutschland im Wesentlichen vom Preis abhängig gemacht. Um die Nebenkosten möglichst gering zu halten, denken viele Haushalte daher eher selten an die Umstellung auf einen Ökostromtarif, da davon ausgegangen wird, dass regenerativ gewonnene Energie teurer als herkömmliche Stromtarife daherkommen. Eine aktuelle Marktanalyse des Vergleichsportals Toptarif zeigt jedoch auf, dass Ökostrom nicht zwingend eine kostspielige Anschaffung darstellen muss. Entscheidet sich ein Verbraucher für einen der günstigen Ökotarife, die sich aktuell auf dem deutschen Strommarkt abschließen lassen, ist der preisliche Unterschied gegenüber herkömmlichen Tarifen meist nur marginal. Auf Basis eines Verbrauchs von 3.500 Kilowattstunden im Jahr läge die Differenz nach Berechnungen des Portals bei gerade einmal 15 Euro.
Ersparnisse gegenüber dem Grundversorger möglich
Unabhängig davon, dass es neben den Ökotarifen noch weitere, preiswerter Alternative gibt, kann der Wechsel in einen Ökostromtarif für Millionen von Haushalten sogar eine Vergünstigung gegenüber des Status Quo darstellen. Dies liegt daran, dass ein Großteil der Bundesbürger weiterhin auf den Standardversorger, z. B. die heimischen Stadtwerke vertraut. Durch das fehlende Interesse, nach Alternativen auf dem Strommarkt zu suchen und so einen aktiven Beitrag zu Einsparungen zu leisten, zahlen viele von ihnen seit Jahren teures Geld, das durch die Strompreiserhöhungen in den letzten Jahren einen negativen Beigeschmack erhalten hat. Die Entscheidung zum Wechsel in einen Ökostromtarif wird hier umweltfreundlich und preiswert zugleich.