Nach den finanziell unsicheren Krisenzeiten ist die Sparerquote in der Bundesrepublik angestiegen. Wie eine Studie der „Bank of Scotland“ zeigt, legen 57 Prozent der Deutschen regelmäßig Geld auf das Sparkonto. In Nordrhein-Westfalen sitzen laut „Sparerkompass Deutschland 2012“ die meisten Sparer.
Während die Deutschen in der Finanzkrise ihre Geld eher ausgaben als sparten, beruhigt sich die Situation wieder. Der „Sparerkompass Deutschland 2012“ der „Bank of Scotland“ zeigt, dass 57 Prozent regelmäßig Geld zur Seite legen - das sind fünf Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. 31 Prozent gaben an, gelegentlich zu sparen und nur neun Prozent bezeichnen sich als Nicht-Sparer - ganze acht Prozentpunkte weniger als 2011. Besonders sparsam sind die Menschen in Nordrhein-Westfalen mit einer Sparerquote von 63 Prozent, in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern mit 59 Prozent und in Hessen, Baden-Württemberg und Brandenburg mit 57 Prozent. Wenig gespart wird in Berlin, hier beträgt die Sparerquote 42 Prozent.
Das Sparbuch ist der deutsche Favorit
Die häufigste Sparform der Deutschen ist mit 63 Prozent das Sparbuch, allerdings bringt es mit durchschnittlich 0,6 Prozent Zinsen nur geringe Erträge ein. Auf Platz zwei liegt mit 58 Prozent die Lebens- oder Rentenversicherung. Erst auf dem dritten Platz befindet sich das Tagesgeldkonto, welches einen großen Zuwachs erlebt und mittlerweile von 46 Prozent der Deutschen genutzt wird. Grund ist die höhere Verzinsung des Tagesgelds im Vergleich zum herkömmlichen Sparbuch.