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TARIFCHECK24 News

Versicherungsnews 20.01.2012

Skifahren Unfallversicherung
© akiebler - Fotolia.com
20.01.2012 09:02 pma

Abgesichert auf die Skipiste

Weit über 100.000 Skiunfälle ereignen sich jedes Jahr rund um den Globus. Mit den richtigen Versicherungspolicen sind Ski- und Snowboardfahrer auf der sicheren Seite.

 

Pünktlich zu Beginn der Wintersaison lockt es viele Sportbegeisterte auf die Piste. Allerdings kann es trotz bester Vorbereitung und optimaler Wetterbedingungen zu schweren Stürzen und Verletzungen kommen. Häufigste Ursachen für Unfälle sind neben mangelnder Erfahrung auch übermütiges Fahrverhalten, ungenügende Sicht, unangekündigte Richtungsänderungen und überfüllte Fahrbahnen. Nach Aussage des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft (GDV) ist jeder dritte Schadensfall, der auf dem Tisch der Unfallversicherer landet, auf eine Wintersportaktivität zurückzuführen.

 

Unfallversicherung für Skifahrer empfehlenswert

 

Demzufolge raten die Experten zum Abschluss einer Unfallversicherung. Erleidet der Skifahrer aufgrund eines Unfalls eine dauerhafte Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit, so trägt eine Invaliditätssumme oder Unfallrente zur finanziellen Absicherung bei. Das Risiko eines Pistenunglücks sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Denn gemäß GDV-Statistik tragen Jahr für Jahr rund 20.000 Skifahrer derart schwere Verletzungen davon, dass diese zu dauerhaften Invaliden werden.

 

Nach dem Fußballsport stellt Skifahren die unfallträchtigste Freizeitbeschäftigung dar. Trotz der vielfältigen Gefahren sind die meisten Wintersportler ohne jeglichen Versicherungsschutz unterwegs.

 

Unfallpolicen sind bereits ab weniger als 100 Euro im Jahr zu haben. Allerdings weisen diese zumeist einen unbefriedigenden Deckungsumfang auf. Laut Berechnungen der Stiftung Warentest sollte lediglich der Abschluss solcher Unfallversicherungen in Betracht gezogen werden, die bei Vollinvalidität mindestens eine Versicherungssumme von 350.000 Euro ausbezahlen. Eine Invaliditätssumme von 100.000 Euro mit einer Progressionsstaffel von 350% erfüllt diese Bedingung. Derart hohe Summen werden etwa benötigt, um eine Wohnung oder Automobil behindertengerecht umzubauen oder eine Haushaltshilfe bezahlen zu können. Eine Unfallpolice mit den genannten Leistungen kann für rund 100 Euro abgeschlossen werden. Bergungskosten sollten mindestens bis 10.000 Euro abgedeckt sein. Denn unter schweren Bedingungen können Rettungsaktionen sehr kostspielig werden.

 

Zusätzlichen Versicherungsschutz überprüfen

 

Empfohlen wird darüber hinaus auch der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Eine monatliche Ratenzahlung gibt es bereits dann, wenn der erlernte Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. Diesbezüglich ist darauf zu achten, dass auf eine abstrakte Verweisung verzichtet wird. Andernfalls kann der Versicherer auf einen "angemessenen" Beruf verweisen. Auch der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung macht durchaus Sinn. Zwar deckt die eigene Krankenkasse auch Behandlungen im Ausland ab, nicht jedoch die Kosten für einen krankheitsbedingten Rücktransport nach Deutschland. Nicht zu vergessen ist die private Haftpflichtversicherung. Wird fahrlässig ein anderer Skifahrer zu Sturz gebracht, können schwerste Verletzungen mit sehr hohen Schadenersatzansprüchen einhergehen. Um auch gegenüber lebenslangen Rentenforderungen gut gewappnet zu sein, sollte die Versicherungssumme der Privathaftpflichtversicherung mindestens fünf Millionen Euro betragen.

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