Seit Januar 2012 bekommen gesetzlich Krankenversicherte von den ihren Krankenkassen einen noch geringeren Zuschuss beim Zahnersatz. Der Eigenanteil kann durchaus viele hundert Euro betragen, weshalb Experten einen Kostenvergleich empfehlen.
Wer in diesem Jahr aufgrund von Zahnersatz zum Zahnarzt geht, der muss für Brücken, Implantate oder Kronen noch tiefer als bisher in die eigene Tasche greifen. Aufgrund der erneuerten zahnärztlichen Gebührenordnungen ist nämlich ab 2012 ein erhöhter Eigenanteil der gesetzlich Krankenversicherten vorgesehen. Daher raten zum Beispiel auch die Verbraucherberatungen dazu, vor anstehenden Zahnersatz-Behandlungen die Angebote verschiedener Zahnärzte einzuholen. Nur noch 50 Prozent der Kosten übernehmen die gesetzlichen Kassen, und das nur für die Regelversorgung. Wer zum Beispiel eine Silber- oder Keramikkrone haben möchte, muss die "Überschusskosten" vollständig selbst tragen.
Zahnzusatzversicherung empfehlenswert
Zwar können Patienten, die regelmäßig zum Zahnarzt gehen, die Kostenübernahme der GKV auf bis zu 65 Prozent steigern, aber auch so bleibt noch immer eine Lücke von mindestens 35 Prozent als Eigenanteil. Heutzutage kann es daher sinnvoll sein, diese Lücke zumindest zu einem großen Teil durch den Abschluss einer privaten Zahnzusatzversicherung zu schließen. Derartige Versicherungen übernehmen - je nach Tarif - sogar anteilig die Kosten, die bei Zahnersatz anfallen, der über dem Standard liegt.