Mit einem Blick auf die aktuellen Spritpreise dürften viele Bundesbürger wieder anfangen, die Preispolitik der Ölkonzerne oder die steuerlichen Zulagen durch den Staat zu kritisieren. In der Tat bewegen sich die Preise für Benzin und Diesel aktuell wieder auf einem Rekordniveau und wecken in jedem Autofahrer den Impuls, die Preispolitik zu schelten. Wer sich alltäglich auf deutschen Straßen bewegt, wird jedoch die Kritik vieler Autofahrer an einem zu hohen Kritikpreis eher mit einem Schmunzeln wahrnehmen. Während von technischer Seite aus in den letzten Jahren viele Funktionen in moderne Fabrikate Einzug gehalten haben, die bei einer Absenkung des Spritverbrauchs gegenüber früheren Jahren erheblich helfen, sitzt das wesentliche Problem für Umwelt und Geldbeutel weiterhin an Lenkrad und Gaspedal.
Mit defensiver Fahrweise deutlich mehr Geld einsparen
Studien belegen vielfach, wie eine bewusste und sparsame Fahrweise erheblich dabei hilft, die Kosten für Sprit zu drosseln und mit einer Tankfüllung so manchen Kilometer mehr zu schaffen. Mit einem steigenden Komfort in modernen Fahrzeugen und zahlreichen elektronischen Komponenten steigen jedoch auch Gewicht und Verbrauch der Derivate, von einer serienmäßigen Klimaanlage und weiteren Vergünstigungen durften Fahrer vor zwei Jahrzehnten nur träumen. Mit einem Bewusstsein für den neuen Fahrkomfort, kombiniert mit einer bewussteren Fahrweise, lässt sich ein anderes Verhältnis zum Spritpreis erzielen, auch wenn viele Fahrer in Deutschland kaum ihr Fahrverhalten abändern möchten. Genau dies kann jedoch zu erheblichen Einsparungen beim Benzinpreis führen.