Auch wenn auf den ersten Blick das Internet als unabdingbar für das tägliche Leben erscheint, kommt ca. ein Viertel der deutschen Bevölkerung weiterhin ohne das moderne Medium aus.
Nach der aktuellen Studie "(N)Onliner Atlas", die jährlich in Deutschland erstellt und präsentiert wird, spiegeln sich sämtliche Entwicklungen der deutschen Internetlandschaft wider. Vor allem Frauen im Rentenalter gehören dabei zu den selteneren Nutzern des World Wide Webs, auch regionale Unterschiede spielen erheblich ein und lassen erhebliche Abhängigkeiten vom jeweiligen Bundesland erkennen. Sogar in der Generation zwischen 20 und 29 Jahren gibt es weiterhin Menschen, die nicht über einen regelmäßigen Zugang zum Internet verfügen, der Anteil beläuft sich allerdings nur auf drei Prozent.
Motivation zum Onlinezugang schaffen
Mehr als 53 Millionen Bundesbürger und somit gut drei Viertel haben das Medium Internet fest in ihr alltägliches Leben integriert, auch für die ältere Generation hält das Netz als Medium jedoch interessante Möglichkeiten bereit. Da viele den Fortzug ihrer Kinder und Enkeln bedauern, stellt das Internet eine potenzielle Möglichkeit dar, um dauerhaft mit diesen in Kontakt zu bleiben.
Die Initiative, auch ältere Menschen immer stärker an das Internet heranzuführen, folgt somit auch einem gesellschaftlichen Interesse. Grundsätzlich bleibt festzustellen: Je jünger ein Bundesbürger ist, umso wahrscheinlicher ist die regelmäßige Nutzung der vielfältigen Dienste, die das Internet seit zwei Jahrzehnten bietet.