Verbraucher in Deutschland haben in den letzten Jahren stark unter den ansteigenden Strompreisen gelitten, die wachsende Einspeisung von Solarstrom in das deutsche Stromnetz hat hierzu einen nicht unerheblichen Beitrag geleistet. Auch wenn der Boom von Solaranlagen in Deutschland vorbei sein dürfte, sind in den nächsten Jahren weitere Preisanstiege zu befürchten, die eng mit der Energiewende verknüpft sind.
Die Rede ist von Offshore-Windanlagen, deren Strom ebenfalls in einem stärkeren Maße in das deutsche Stromnetz eingespeist wird und deren Aufbau und Betrieb in vielen Fällen teurer als gedacht ausfällt. Das Problem ist hierbei in den Augen vieler Experten hausgemacht, da die Bundesregierung durch reizvolle Subventionen Unternehmen zum Aufbau dieser Anlagen weiterhin motiviert.
Kürzung von Subventionen als wesentlicher Lösungsansatz gefordert
Die Pläne der Bundesregierung bezogen auf Windanlagen in der Nord- und Ostsee sind ehrgeizig, bis zum Jahr 2030 sollen 25 Gigawatt aus der Gesamtheit aller Anlagen für den deutschen Verbraucher hervorgehen. Viele Experten halten ein derartiges Volumen für unrealistisch, dennoch findet eine erhebliche Förderung von Firmen statt, die Offshore-Anlagen vor den deutschen Küsten realisieren und betreiben möchten.
Mit der wachsenden Einspeisung dürften die Strompreise in den nächsten Jahren in Deutschland spürbar steigen, als wachsender Wirtschaftsfaktor sollte die Windtechnik jedoch nicht gesehen werden. Ähnlich wie bei der Solartechnik ist bereits heute die Konkurrenz aus China recht groß, die zu deutlich günstigeren Konditionen Komponenten für Windanlagen anfertigen kann.