Deutschlands großes Onlinevergleichsportal - Bekannt aus Presse, Funk und Fernsehen

Stromvergleich

Postleitzahl:     Stromverbrauch:  
 
Nutzung:        
   
Zahlreiche Stromanbieter im Vergleich

Ökostrom – Was verbirgt sich dahinter?

Schriftgröße Schriftgröße Schriftgröße
Seite drucken
Als PDF speichern
Stromanbieter im Vergleich

Die Zertifizierung ist kein Garant dafür, dass keine wirtschaftliche Verflechtung mit der Atomlobby besteht

In Abgrenzung zur Kernkraft, Kohle und zum Erdöl versteht man unter Ökostrom die elektrische Energie, die aus Quellen Erneuerbarer Energien hergestellt wird.

Sowohl die Nuklearkatastrophe von Fukushima als auch Entscheidungen auf europäischer Ebene fördern nicht nur in Deutschland ein Umdenken in der Energiepolitik. Ökostrom wird zurzeit hauptsächlich durch Wasserkraft und Windenergie erzeugt. Darüber hinaus gibt es auch andere ökologische Energiequellen, die aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen weniger genutzt werden. Dazu zählen unter anderem Biogas, Biomasse, Photovoltaik, Solarthermie und Geothermie. Sie alle zusammen gehören zu den Erneuerbaren Energien. Bisweilen wird der Begriff Ökostrom auch weiter gefasst und es werden Kraftwerksarten mit eingezogen, die eigentlich keinen Ökostrom im engeren Sinne erzeugen. Sie werden als Übergangslösungen definiert, um den Ausstieg aus konventioneller Energieerzeugung und hier insbesondere aus atomarer Energiegewinnung zu beschleunigen. Dazu gehören aus Kraft und Wärme gekoppelte, mit Gas betriebene Blockheizkraftwerke sowie mit Gas- und Dampfturbinen betriebene Kraftwerke.

Es gibt Stromerzeugungs-Zertifikate oder auch Gütesiegel, welche die ökologische Produktion eines Stromangebotes bestätigen, die jedoch von Umweltorganisationen kritisiert werden.

Die Zertifizierung ist kein Garant dafür, dass keine wirtschaftliche Verflechtung mit der Atomlobby besteht. Umweltorganisationen, die Ökostrom anbieten, verzichten deshalb bewusst auf eine Zertifizierung und haben sich stattdessen in einer Kampagne "Atomausstieg selber machen" zusammen geschlossen. Ökostrom wird hauptsächlich aus Wasser- und Windenergie gewonnen. In Wasserkraftwerken oder auch Wasserkraftanlagen wird die kinetische Energie des Wassers in elektrische Energie umgewandelt. Dies geschieht folgendermaßen: Zunächst wird über eine Stauanlage das angestaute Wasser auf möglichst hohem Niveau zurückgehalten.
Das abfließende Wasser erzeugt durch seine Bewegung Energie, die auf eine Wasserturbine oder auch auf ein Wasserrad übertragen wird. Die Drehbewegung wird über ein Getriebe an die Welle eines Generators weiter geleitet.

» Stromanbieterwechsel - Vergleich jetzt erstellen



Ökostrom wird meistens aus Wind- und Wasserenergie gewonnen

Die in der Natur vorhandene Wasserkraft wird nach ihrer Beschaffenheit in entsprechenden Kraftwerkstypen genutzt, beispielsweise in Gezeitenkraftwerken, in Meeresströmungskraftwerken oder auch in Gletscherkraftwerken, die das Schmelzwasser eines Gletschersees in elektrische Energie umwandeln.

Windkraftanlagen oder auch Windenergieanlagen wandeln die kinetische Energie des Windes in elektrische Energie um und speisen sie in das Stromnetz ein. Die Bewegungsenergie des Windes wirkt auf die Rotorblätter der Windkraftanlage ein und versetzt den Rotor in eine Drehbewegung. Diese Rotationsenergie wird auf einen Generator übertragen und dort in elektrische Energie umgewandelt.

Man unterscheidet unterschiedliche Bauformen, nämlich Windkraftanlagen mit vertikalen und mit horizontalen Rotationsachsen, wobei die horizontale Bauweise mit ihren Windmühlenflügeln zurzeit die gebräuchlichste Variante ist.

Die Maschinengondel hoch oben beherbergt den Generator und zumeist auch ein Getriebe. Darüber hinaus gibt es in einer Windkraftanlage zahlreiche Regel- und Steuersysteme sowie ein Überwachungssystem.

» Stromanbieterwechsel - Vergleich jetzt erstellen

 
Tarifcheck24.com, 4,6 out of 5 based on 174 ratings