Das Tagesgeldkonto wird von sehr vielen Anlegern genutzt, da es sich um eine äußerst sichere Form der Geldanlage handelt.
Es gibt beim Tagegeld lediglich eine Art von Ertrag, den der Anleger erzielen kann, nämlich die Zinsen. Beim Tagesgeldkonto ist es so,
dass der Zinssatz, den die jeweilige Bank für das auf dem Tagesgeld befindliche Guthaben anbietet, meistens von verschiedenen Faktoren
abhängig ist. Generell handelt es sich beim Tagesgeldkonto fast immer um eine variable Verzinsung.
Das bedeutet, dass die Bank
jederzeit die Möglichkeit hat, den Zinssatz in die eine oder andere Richtung zu verändern. Der Kunde hat also keine Garantie bezüglich
des Zinssatzes, wie es zum Beispiel beim Festgeld der Fall ist. Eine Ausnahme von dieser Regelung bilden lediglich einige Angebote
verschiedener Banken an Neukunden, denn dann wird ein bestimmter Zinssatz oftmals für einen gewissen Zeitraum garantiert.
Generell sollte der Anleger bezüglich der Tagesgeldzinsen bedenken, dass diese vom Zinssatz her im Vergleich zu einigen anderen Geldanlagen recht niedrig sind, was an der hohen Sicherheit des Produktes Tagesgeld liegt.
Generell orientieren sich die Banken vorrangig am Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank, wenn sie die Zinsen für die Tagesgelder festlegen. Darüber hinaus gibt es aber noch weitere Faktoren, die den Zinssatz beim Tagesgeld im Einzelnen beeinflussen können.
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Viele Banken machen die Höhe der angebotenen Zinsen beim Tagesgeldkonto unter anderem von der Anlagesumme abhängig.
Meistens werden etwas geringere Guthaben besser als hohe Anlagesummen verzinst.
Darüber hinaus werden Neukunden fast von jedem
Anbieter zeitlich begrenzt höhere Zinssätze angeboten, als es bei Bestandskunden der Fall ist. Insofern sollte man stets bei den
Angeboten im Tagesgeldbereich darauf achten, ob der Zinssatz für alle Kunden gilt oder nur dann, wenn ein neues Tagesgeldkonto bei
der entsprechenden Bank eröffnet wird.
Bei relativ hohen Anlagesummen können neben den Zinsen auch noch die Zinseszinsen von Bedeutung sein, wenn man die Konditionen der unterschiedlichen Anbieter miteinander vergleicht.
Ob der Anleger mit Zinseszinsen rechnen kann und wie hoch diese sind, hängt vor allem davon ab, wie häufig die Kapitalisierung der Zinsen vorgenommen wird. Oftmals geschieht dies einmal im Jahr, dann gibt es faktisch keinen Zinseszinseffekt. Schreibt die Bank die Zinsen hingegen beispielsweise monatlich gut, so kann der Anleger von einem guten Zinseszinseffekt profitieren. Beim Vergleich der Zinsen sollte auch beim Tagesgeld stets darauf geachtet werden, dass der Effektivzinssatz als Vergleichs-Basis genommen wird. Denn nur dieser Zinssatz beinhaltet auch etwaige Kosten und die Verrechnung der Zinsen, was beim Nominalzinssatz hingegen nicht der Fall ist.