Unfälle gehören zu den nicht vorhersehbaren Ereignissen, die von außen auf den Körper treffen und zu vorübergehenden oder bleibenden Schäden führen können.
Sind die finanziellen Risiken, die durch einen Unfall am Arbeitsplatz oder auf dem Hin- und Rückweg passieren können, noch durch die gesetzliche Unfallversicherung abgedeckt, fallen sogenannte Freizeitunfälle nicht unter diesen Versicherungsschutz. Haben Sie für Fälle dieser Art nicht zusätzlich und privat vorgesorgt, stoßen Sie möglicherweise auf wirtschaftliche Schwierigkeiten, die mit weitreichenden Folgen verbunden sind. Dies ist immer dann der Fall, wenn eine Invalidität die Folge eines Unfalls ist, die zu einem teilweisen oder kompletten Verlust des Einkommens führen kann.
Eine progressive Unfallversicherung kann Ihnen dann effizient weiter helfen, einen finanziellen Ausfall einer unfallbedingten Invalidität vorzubeugen.
Der private Unfallversicherungsschutz wird in unterschiedlichen Varianten angeboten, zu der auch die progressive Unfallversicherung gehört. Anders als bei der linearen Unfallversicherung, bei der sich die prozentualen Leistungen aus der Kapitalsumme anhand des Invaliditätsgrades ergeben, orientiert sich die progressive Unfallversicherung in der Regel ab einem Invaliditätsgrad von 26 Prozent an einem progressiven Anstieg der Leistungen. Konkret bedeutet dies, dass die Versicherungsleistungen überproportional ansteigen, je höher der Invaliditätsgrad bescheinigt wird.
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Konditionen der progressiven Unfallversicherung lassen sich individuell vereinbaren.
Wollen Sie sich für den Ernstfall rundum absichern, steht es Ihnen frei, um welches Ausmaß die vertraglich vereinbarte Progression ansteigen soll. Vereinbaren Sie mit Ihrer privaten Unfallversicherung eine Progression von 500 Prozent, wird Ihnen im Falle einer vollen Invalidität die fünffache Versicherungssumme ausgezahlt. Wenngleich die meisten Unfälle zu einer Invalidität von weniger als 25 Prozent führen und ein kompletter Verlust der eigenen Arbeitskraft und somit des Einkommens eher unwahrscheinlich ist, können diese Fälle jedoch nicht ausgeschlossen werden.
Wollen Sie auf Nummer sicher gehen, ist eine progressive Unfallversicherung eine optimale Möglichkeit, sich vor einem finanziellen Ruin zu schützen.
Werden Sie in Ihrer Freizeit zum Opfer eines Unfalls, der zur vollständigen Invalidität führt, wie beispielsweise eine Querschnittlähmung, kommen auf Sie enorme finanzielle Belastungen zu, die unter anderem aus kostenaufwendigen und behindertengerechten Umbauten Ihrer Wohnung resulieren.
Die lineare Unfallversicherung reicht in diesem Fall nicht aus, monatliche finanzielle Ausfälle abzudecken und den erhöhten Bedarf von Vollinvaliden aufzufangen. Die Progression innerhalb der Unfallversicherung nimmt dann einen besonderen Stellenwert ein, um insbesondere bei erhöhten persönlichen Risiken und besonders unfallträchtigen Freizeitaktivitäten den erhöhten Unfallrisiken vorzubeugen.