Wenn Sie hohe monatliche Ausgaben haben, können Sie diese auf deren Notwendigkeit prüfen und gegebenenfalls stoppen oder reduzieren.
Handelt es sich dabei um regelmäßig wiederkehrende Ausgaben wie bei der privaten Krankenversicherung, so kann nicht nur das Prüfen des Versicherungsschutzes und des genutzten Tarifes, sondern vor allem der Wechsel der privaten Krankenversicherung zu einer Verminderung der monatlichen Belastungen führen. Die Anlage von Geld in Gold oder in Wertpapiere kann langfristig zu einem Gewinn führen. Wenn Sie eine Kostensenkung durchführen, gilt das immer noch als bestes Sparprogramm. Der Wechsel von einer derzeitigen in eine günstigere private Krankenversicherung kann zu Kosteneinsparungen führen.
Dennoch birgt ein Wechsel des privaten Krankenversicherers auch einige Risiken.
Der Beitrag wird nach Ihrem aktuellen Alter und eventuellen in der bisherigen Versicherungszeit aufgetretenen Erkrankungen ermittelt.
Sie müssen bei einem Wechsel nochmals die Fragen zur Gesundheitsprüfung beantworten. Auch der günstigste Anbieter ist nicht verpflichtet, Sie als Mitglied aufzunehmen. Wenn Sie einen Beitrag aufgrund finanzieller Probleme nicht mehr bezahlen können, bleibt Ihnen im schlimmsten Fall lediglich die Versicherungsmöglichkeit im Basistarif Ihres jetzigen Versicherers. Lassen Sie sich vor einem Versichererwechsel die mitnahmeberechtigten Altersrückstellungen mitteilen und die Vorteile des Wechsels von einem Versicherungsexperten begutachten.
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Ein Wechsel der privaten Krankenversicherung kann sich unter bestimmten Umständen für Sie lohnen.
Die privaten Krankenversicherer werden weder von den demografischen Problemen noch von Kostenproblemen verschont. Da das Leistungsangebot auf jeden privat Versicherten persönlich zugeschnitten und vertraglich garantiert ist, muss der Versicherer Leistungen trotz Kostensteigerungen erbringen. Das hat jedoch immer eine Anpassung der Beiträge zur Folge. Höhere Versicherungsprämien können Sie eventuell durch den Wechsel Ihres Versicherers reduzieren. Werden die Beiträge angepasst, so können Sie innerhalb Ihrer Versicherung in einen anderen Tarif wechseln. Wenn sie vom Versicherer die Mitteilung über eine Beitragsanpassung erhalten, können Sie innerhalb von vier Wochen entscheiden, ob Sie dies akzeptieren oder ob sie etwas dagegen unternehmen möchten. Sie können in diesem Fall eine außerordentliche Kündigung aussprechen.
Für eine normale Kündigung gilt immer eine Frist von drei Monaten bezogen auf den Ablauf des Versicherungsjahres beziehungsweise Beitragsjahres.
Erst wenn Ihnen die private Krankenversicherung eine Aufnahme zu einem von Ihnen avisierten Beitrag im gewünschten Tarif signalisiert, sollten Sie kündigen. Vor dem Wechsel prüfen Sie einen neuen privaten Versicherer auf seine Beitragsstabilität. Meist lohnt sich der Wechsel des Krankenversicherers in jungen Jahren von 18 bis 45 Jahren. Danach führt ein eventueller Teilverlust (bei Tarif- und Versichererwechsel) von bisher aufgebauten Altersrückstellungen im Rentenalter zu unbezahlbaren Krankheitskosten.