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Girokontovergleich

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Zahlreiche Girokonten im Vergleich

Das Girokonto und das Tagesgeldkonto im Vergleich

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Girokontovergleich

Das Girokonto ist ein sogenanntes Kontokorrentkonto, über das der laufende Zahlungsverkehr abgewickelt wird

Dazu gehören unter anderem Lastschriften, Einzugsermächtigungen, Überweisungen und Daueraufträge.

Das gilt auch für Löhne und Gehälter, die vom Arbeitgeber heutzutage nur noch bargeldlos über das Girokonto abgewickelt werden. Die rechtliche Grundlage ist ein Girovertrag, der zwischen dem Kunden und dem Kreditinstitut geschlossen wird. Notwendige Voraussetzung ist, dass mindestens eine der beiden Vertragsparteien die Kaufmannseigenschaft erfüllen muss. Dies trifft auf Geldinstitute zu, die Kaufmann sind, weil sie nach § 1 Abs. 1 HGB ein Handelsgewerbe betreiben.

Guthaben auf dem Girokonto werden von der Bank nicht verzinst.

Anders verhält es sich mit der Verzinsung im Falle einer Überziehung. Auf der Grundlage des Girovertrages räumt das Kreditinstitut dem Bankkunden einen Kreditrahmen ein, der sich in der Höhe nach den regelmäßigen Geldzuflüssen richtet. Dies ist normalerweise das Einkommen, und zwar in zweifacher oder auch in dreifacher Höhe. Für die Inanspruchnahme dieses sogenannten Dispositionskredites werden Sollzinsen fällig, die pro Tag anfallen und auch nur für den tatsächlich in Anspruch genommenen Betrag berechnet werden. Die Zinsen für den Dispositionskredit orientieren sich an den aktuellen Marktzinsen und variieren je nach Kreditinstitut. Sie liegen zwischen 7 und 15 Prozent und werden gewöhnlich quartalsweise dem Girokonto belastet.

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Girokonto versus Tagesgeldkonto – worin unterscheiden sie sich?

Im Gegensatz zum Girokonto wird das Guthaben auf dem Tagesgeldkonto verzinst.

Ein weiterer Vorteil ist die tägliche Verfügbarkeit des Geldes sowie der Wegfall von Kündigungsfristen. Die Verzinsung des Guthabens verläuft indes variabel und orientiert sich am aktuellen Tageszinssatz. Ohne jede Vorankündigung seitens des Kreditinstitutes können sich diese tatsächlich täglich ändern. Doch die Kreditinstitute sind daran interessiert, den Zinssatz möglichst konstant zu halten. Denn aufgrund der ebenso wie beim Girokonto fehlenden Kündigungsfristen könnte der Kunde jederzeit zu einem Geldinstitut mit einem interessanteren Zinssatz wechseln.

Tatsächlich werden Tagesgeldkonten vergleichsweise hoch verzinst, was unter anderem an der Kontoführung via Internet liegt, sodass Verwaltungskosten eingespart werden.

Anders als das Girokonto ist das Tagesgeldkonto ein reines Guthabenkonto. Während das Girokonto einen negativen Saldo ausweisen darf, den sich die Bank im Rahmen eines Dispositionskredites gut bezahlen lässt, ist ein negativer Saldo bei einem Tagesgeldkonto nicht möglich. Das Tagesgeldkonto eignet sich wegen seiner Flexibilität, der täglichen Verfügbarkeit und der interessanten Verzinsung insbesondere für kurzfristige Geldanlagen. Anders als beim Girokonto ist ein unmittelbares Abheben eines Geldbetrages nicht möglich. Eine EC-Karte für den bargeldlosen Zahlungsverkehr gibt es beim Tagesgeldkonto nicht. Stattdessen gelangt man nur über den Weg einer Überweisung auf ein sogenanntes Referenzkonto an das Geld auf dem Tagesgeldkonto.

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