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Was ist ein Hedgefonds?

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Fonds im Vergleich

Der Begriff Hedgefonds basiert auf der Tatsache, dass sich die Fondsgesellschaft auch in Zeiten negativer Entwicklungen absichern kann

Wollen Sie in einen Hedgefonds investieren, dann müssen Sie wissen, dass diese Fondsvariante anders strukturiert ist als konventionelle Investmentfonds.

Hedgefonds sind besondere Kapitalmarktprodukte, die von einer Kapitalgesellschaft aufgelegt werden und an denen Investoren Anteile erwerben können. Auf diese Weise wird Kapital angesammelt, mit dem Wertpapiere aus unterschiedlichen Anlagebereichen erworben werden, um das gesamte Anlagekapital aller Investoren an den Finanzmärkten zu mehren. Wie bei herkömmlichen Investmentfonds, finden Sie bei Hedgefonds ebenso risikoarme wie auch risikoreiche Anlagevarianten, wobei Sie bedenken müssen, dass der jeweilige Fondsmanager über einen erhöhten Anlagespielraum verfügt. So kann er gemäß der jeweiligen Anlagestrategie auch in Fremdkapital investieren, um mit einem großen Stammkapital auch risikobehaftete Geschäfte einzugehen.

Legt der Fondsmanager in riskante Anlagen an, sind einerseits die Renditeaussichten hoch, doch andererseits drohen Ihnen bei einer ungünstigen Wertentwicklung der Papiere auch Verluste.

Investiert ein Hedgefonds in risikoreiche Finanzinstrumente, können Ihre Einlagen auch einem Totalverlust zum Opfer fallen. Viele Hedgefonds setzen mit ihrer Anlagestrategie auch auf Leerverkäufe oder risikobehaftete Branchen. Besonders hoch fallen die Risiken aus, wenn Papiere von Emittenten erworben werden, die sich in einer finanziellen Schieflage befinden. Zu den Anlagekriterien eines Hedgefonds gehört es, in Unabhängigkeit von der Entwicklung am Kapitalmarkt dennoch einen Wertzuwachs zu erwirtschaften.

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Hedgefonds - Chancen und Risiken für das Anlegerdepot

Wollen Sie hohe Risiken in Kauf nehmen, um von einer hohen Rendite zu profitieren, sind Hedgefonds Finanzinstrumente, die den Vergleichsindex übertreffen wollen, um einen positiven Wertzuwachs zu erzielen.

Sie können als Kapitalanleger bei Hedgefonds auch dann von Gewinnen profitieren, wenn die Kurse fallen und Ihr Fondsmanager diese Entwicklung vorausgesehen hat. Verstärkt kaufen sich Hedgefonds auch in Unternehmen ein, wobei das wirtschaftliche Überleben nicht im Mittelpunkt steht, sondern das Ziel, die eigenen Beteiligungen gewinnbringend in einem Unternehmen einzusetzen. Grundsätzlich können sie als liquider und risikobereiter Investor jederzeit in einen Hedgefonds anlegen, wobei die Mindestanlagesumme in der Regel bei mehreren Zehntausend Euro liegt. Der Begriff Hedgefonds basiert auf der Tatsache, dass sich die Fondsgesellschaft auch in Zeiten negativer Entwicklungen absichern kann.

Einige dieser Fondsgesellschaften spekulieren auch Unternehmenspleiten, Firmenzusammenschlüsse und Kursschwankungen unterschiedlicher Handelsplätze.

Zu den signifikanten Kennzeichen eines Hedgefonds gehört, dass es kaum Vorgaben gibt, was und wie viel gekauft werden darf. Darüber hinaus bieten Hedgefonds hohe Renditen, weil sie durch eine meist große Kapitaleinlage vieler Investoren über einen langen Zeitraum disponieren können. Sie können sich zwischen wenigen Monaten bis zu einigen Jahren an einen solchen Fonds binden und so auf einen möglicherweise persönlichen Wertzuwachs spekulieren.

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